Epilepsiechirurgie und operable
Läsionen wie FCDs
Epilepsiechirurgische Behandlung
Eine Epilepsiechirurgie kommt z.B. in Betracht, wenn die fokale Epilepsie eines Patienten pharmakorefraktär ist, also dann, wenn ein Patient trotz Therapie mit zwei ausreichend hoch dosierten und adäquaten Anfallsmedikamenten nicht anfallsfrei geworden ist.
Voraussetzung für eine epilepsiechirurgische Behandlung durch einen Neurochirurgen ist, dass im Kopf-MRT einerseits überhaupt die für die Epilepsie ursächliche Quelle, die sogenannte epileptogene Läsion, zu sehen ist und andererseits diese Läsion so gut gelegen ist, dass beim Herausoperieren keine oder keine zu großen Schäden angerichtet werden.
Um epileptogene Läsionen entdecken zu können, sollte ein qualitativ hochwertiges hochauflösendes und auf Epilepsie optimiertes Kopf-MRT vorliegen.
Trotz qualitativ hochwertiger MRTs werden bedauerlicherweise trotzdem immer wieder kleine epileptogene Läsionen wie z.B. FCDs beim Befunden übersehen.
Es ist sehr wichtig, dass gerade solche kleinen Läsionen auf vermeintlich unauffälligen Kopf-MRTs erkannt werden, da durch vollständige Operation einer FCD die Epilepsie eines pharmakorefraktären Patienten geheilt werden kann.